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	<title>Ungeschminkt &#187; leben</title>
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	<description>Oder waren es neun</description>
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		<title>Das Leben ist seltsam (schön)</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Dec 2010 22:03:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Heutzutage]]></category>
		<category><![CDATA[katzen]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Mal schön, mal schaurig, mal schräg, finde ich gerade – ist das nun ein Zufall, dass alles mit „sch“ beginnt? </p>
<p>Ich habe eine Katze auf der Maus sitzen, was mich beim Arbeiten und Schreiben etwas behindert, zumal ihr Kopf im Weg meines rechten Armes ist, da kann ich nicht so gut tippen. Aber so ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mal schön, mal schaurig, mal schräg, finde ich gerade – ist das nun ein Zufall, dass alles mit „sch“ beginnt? </p>
<p>Ich habe eine Katze auf der Maus sitzen, was mich beim Arbeiten und Schreiben etwas behindert, zumal ihr Kopf im Weg meines rechten Armes ist, da kann ich nicht so gut tippen. Aber so ist das nun mal, wenn man etwas überbevölkert ist. Beim Kochen eben habe ich mir auch schon wieder fast den Hals gebrochen, als ich rückwärts über einen Hund gestolpert bin. Da ich gerade einen Weihnachtshund in Pflege habe, sind wir nun zu Dritt. Also die Hunde natürlich. Die Katzen sind immer noch recht zahlreich, wenn auch reduzierter aufgrund aktiver Exporte und Vermittlung in letzter Zeit! Unser Blacky ging ja kürzlich nach Berlin (ohne Klaus), und er hat echt Schwein gehabt, denn dort hat man festgestellt, dass er Diabetes hat, wie gut, dass er jetzt in guten Händen ist (Danke, Monika!). Von Snowy haben wir auch kürzlich gehört, jetzt Rambo, dem geht es auch gut. Aber ich will mich bemühen, euch nicht zu langweilen. So Katzengeschichten sind nicht jedermanns Sache, obwohl es auch gleich weiter unten wieder um Katzen gehen wird.</p>
<p>Gut, dass Lydia gerade in Athen ist. Das ist natürlich auch aus anderen Gründen gut, denn ich kann mich nach Herzenslust ausruhen (kommt allerdings eher nicht vor, ihr kennt mich ja) oder austoben (das ist eher der Fall) oder tun was ich möchte oder nicht tun was ich nicht möchte, oder einfach mal NICHT reden und zuhören müssen – da kann sich die Alleinerziehendenseele endlich erholen. Was natürlich nicht heißt, dass die Mama das Kind nicht vermisst, aber da sie das in Athen gut aufgehoben weiß – dort wird die Verwandtschaft gerade aufgewirbelt und vom ersten großen Knall mit Papa hat Lydia auch schon berichtet, „aber jetzt ist alles wieder gut“ – kann die Mama guten Gewissens den Jahresurlaub genießen. Komischerweise ist sie auch so überhaupt nicht müde, obwohl um 7 Uhr heute Morgen aufgestanden und jetzt fast Mitternacht ist – natürlich können Mütter nicht so auf Knopfdruck auf einmal länger schlafen, das steckt schon drin nach so vielen Jahren des Funktionierens.</p>
<p>Jetzt lerne ich also mal nicht nur zu funktionieren, sondern auch zu genießen. Das tu ich natürlich sonst auch, aber irgendwie geht es schon etwas unter im Alltag. Heute Abend hatte ich den Strand bei starkem Wind und Sandverwehungen für mich allein mit „meinen“ drei Hunden. Welch ein Luxus! Was braucht der Mensch mehr?</p>
<p>Nun habe ich auf dem linken Arm ein Katzenhinterbein liegen. Die Katze liegt auf meiner linken Seite und es sieht sehr ulkig aus mit der hinteren Pfote in meinem Ellenbogen. Die sind schon lustig, diese Viecher. Bringen mich immer zum Lachen. Man kann von ihnen auch lernen – so wie eben, da habe ich mich gefragt, wieso eine Katze eine Tür nur anzuschauen braucht, damit sie auf geht? Wie haben die einen so gut im Griff? Könnte ich mich auch so gut programmieren, dass ich das Leben so gut im Griff hätte?</p>
<p>Aber eigentlich schlage ich mich ja nicht schlecht durch, oder. Ich bin irgendwie immer zur rechten Zeit am rechten Ort, denke ich manchmal. Gestern Abend war ich mit meinen 3 Hunden spazieren &#8211; wovon übrigens 2 lustiger Weise Laila heißen, aber nicht, dass ihr denkt, die würden auch alle beide angetrabt kommen, wenn ich sie rufe &#8211; , als sie eine kleine graue Katze aufstöberten, die, was ich sehr komisch fand, nicht weglief. Besorgt ging ich dahin zurück, nachdem ich die Hunde ins Haus zurückgebracht hatte. Es war eine ganz kleine Katze in meiner Lieblingsfarbe russisch-blau. Leider hat sich mein Verdacht dann kurz darauf beim Tierarzt bestätigt, wo ich sofort hingefahren bin &#8211; sie hatte ein gebrochenes Rückgrat und musste eingeschläfert werden. Ich war sehr traurig, und mein einziger Trost war, dass ich sie noch die letzten 10 Minuten begleitet habe und sie nicht allein irgendwo verhungert ist. Oder so. So spielt das Schicksal und ich war die Glückliche, die am Tag vor Weihnachten mal eben nebenbei was für ihr Karma tun konnte.</p>
<p>Apropos, Katzen und Karma… wisst ihr noch die kleinen süßen Katzenbabys, die wir in Aliki gefunden und mit denen wir sogar umgezogen sind? Na das waren Zeiten, spreche ich jetzt etwa von überbevölkert??? Na ja, jedenfalls haben die einer Freundin von mir zu einem Liebhaber verholfen. Ja, ihr habt richtig gelesen. Aber mal von vorn. Die Katzenbabys gingen nämlich durch einen Freund von mir an einen netten jungen Griechen, den ich gleich unter „Merken, eventuell Liebhabermaterial“ abgespeichert und in meinen Facebookfreundeskreis aufgenommen habe. Da rede ich doch neulich mit einer verzweifelten Freundin, die schon seit (ich zitiere) 10 !!! Monaten keinen Sex mehr gehabt habe, und sie fragt mich, ob ich denn nicht irgendwelche geeigneten Männer vorschlagen könnte. Ich kramte kurz in meinem Gedächtnis, ging alle unter „Liebhabermaterial“ abgespeicherten Männer durch und schlug vor, sie möge sich doch auf Facebook mit XY befreunden. Was sie dann auch tat, worauf sie den nächsten Tag schon ein Date hatte und so weiter und so fort, den Rest könnt ihr euch sicher denken. Mission erfolgreich! Ich bin doch richtig nützlich, muss ich zufrieden feststellen!</p>
<p>Hinterher berichtete sie mir, er hätte gefragt, wie denn das Gespräch auf ihn gekommen sei. Sie meinte, sie konnte ja schlecht sagen, dass wir über Sex gesprochen hätten… wenn er wüsste!</p>
<p>Nun ja, besagter Freund, der meine Katzenbabys vermittelt hat, war dann neulich auch, auf meinen Vorschlag hin in unserem sogenannten „Tierheim“ und hat kurz darauf einem anderen Bekannten einen Hund, der schon seit März im Tierheim war, vermitteln können. Da freut man sich doch, wie das Leben so spielt und eins das andere ergibt. Und so schreibe ich demjenigen auch gleich, wenn ich erfahre, dass irgendwo ein Drucker zu verschenken ist, und schwupp ist er an einen neuen Drucker gekommen, für ganz umsonst. Eine Hand wäscht die andere. </p>
<p>Da fällt mir etwas Unglaubliches ein, was ich vorige Tage erlebt habe, ist zwar jetzt total aus dem Zusammenhang gerissen, aber da es mir gerade einfällt, will ich es euch nicht unterschlagen. Ich war bei der Polizei, um eine behördliche Angelegenheit für eine Bekannte, die zurzeit nicht hier ist, zu erledigen. Leider hatte die Bekannte das Formular an der falschen Stelle unterschrieben. Der Polizist &#8211; ! – malte die Unterschrift kurzerhand mit Tippex über und schob mir verdutzten Person das Formular hin mit den Worten „unterschreib… aber nicht als du, sondern als sie“. Ich versuchte so zu tun als wäre Urkundenfälschung bei der Polizei für mich das normalste der Welt, unterschrieb brav und ging zur Tagesordnung über, als wäre ich ein gewiefter Betrüger. Und wenn jemand von euch meint, mich verpfeifen zu müssen, berufe ich mich einfach auf die künstlerische Freiheit und behaupte, mir das ausgedacht zu haben (zu eurer Beruhigung, war eine ganz langweilige, bürokratische, komplett unwichtige Sache!).</p>
<p>So dann will ich jetzt mal für heute Schluss machen, aber erst nochmal schnell ein Frohes Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr wünschen. Es tut mir Leid, dass ich im Moment so selten hier schreibe und Fotos veröffentliche, aber ich bin so beschäftigt… mit Leben! Ich habe ein sehr ausgeprägtes soziales Leben und bin viel unterwegs und habe einfach nicht so viel Zeit im Moment für das Internet. Aber ich habe noch ohne Ende Fotos für euch, also werde ich mich die Tage mal ganz doll ins Zeug legen und alles veröffentlichen!</p>
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		<title>Warten auf Godot</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Nov 2010 10:34:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Umzug]]></category>
		<category><![CDATA[griechenland]]></category>
		<category><![CDATA[leben]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Ich weiß zwar nicht viel über Samuel Beckett, und ich könnte es eigentlich ergooglen, aber ich könnte schwören, dass er mal in Griechenland gelebt hat. Das Stück hat mich damals schon fasziniert, bevor ich in Griechenland lebte, und heute ist Godot praktisch allgegenwärtig.</p>
<p>Allerdings ist es heutzutage lange nicht mehr so schlimm, und wenn man dann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich weiß zwar nicht viel über Samuel Beckett, und ich könnte es eigentlich ergooglen, aber ich könnte schwören, dass er mal in Griechenland gelebt hat. Das Stück hat mich damals schon fasziniert, bevor ich in Griechenland lebte, und heute ist Godot praktisch allgegenwärtig.</p>
<p>Allerdings ist es heutzutage lange nicht mehr so schlimm, und wenn man dann mit Godot rechnet, und jemand anders kommt, und sogar ziemlich schnell, kann das zu lustigen Situationen führen.</p>
<p>Wie neulich zum Beispiel. Da klopft es an der Tür und ein sehr besorgter Freund stürmt rein, außer sich, dass sein Motorrad angeblich geklaut worden ist. Sein Motorrad war liegengeblieben, er hat die Werkstatt benachrichtigt, und kurz darauf ist er nochmal an der Stelle vorbei gefahren, wo die Werkstatt das Motorrad abholen sollte, und es war weg. Unmöglich, dass die Werkstatt es schon abgeholt haben konnte. So schnell könne keine Werkstatt sein, schon gar keine griechische. Leider kam man zu der Zeit telefonisch nicht zur Werkstatt durch, so dass der gute Freund ein paar Stunden zittern musste, bis ich am frühen Abend eh in der Nähe war und bei der Werkstatt vorbei fahren konnte, um herauszufinden, ob es vielleicht (wie ich ganz stark glaubte) nicht geklaut worden war.</p>
<p>Lydia und ich fuhren da also vor und nahmen die Motorräder, die vor der Tür standen, in Augenschein. Lydia meinte &#8220;das ist es&#8221;, aber ich war nicht so sicher, also stiegen wir aus und glotzten weiter gründlich alle Motorräder an. Das muss so lustig ausgesehen haben, dass die vier jungen Männer, die sich in der Werkstatt befanden, nach und nach rauskamen und uns anschauten. Es war fast wie im Zoo, zwischen uns war ein Graben. Ich erklärte ihnen also, welches Motorrad wir suchten und warum. Sie grinsten breit. Ich grinste breit. &#8220;Dort ist es, schon fertig!&#8221;, sagte der eine junge Mann. Ich rief also besagten besorgten Freund an und alle grinsten noch breiter ob seiner Erleichterung, die man durch das Telefon hören konnte.</p>
<p>Großes Staunen meinerseits auch, als ich am 28. Oktober schon von der Telefongesellschaft OTE angerufen wurde, wo sich denn mein neues Haus befindet, obwohl ich den Antrag für den Umzug meines Telefons erst für den 01. November gestellt hatte. Am 30. Oktober waren sie bereits bei der neuen Wohnung und haben die Straße aufgebuddelt und eine Leitung gelegt. Am 01. November waren wiederum die Bauleute meines neuen Vermieters da und haben ihren Anteil dazu beigetragen, sie mussten auch noch etwas anbauen.</p>
<p>Wieder beruhigend normal ist es, dass ich seitdem nichts mehr gehört habe und darauf warte, dass die OTE nur noch kommen und alle Leitungen miteinander verbinden, damit ich Telefon und Internet habe (im Moment logge ich mich via Vodafone ins Internet ein). Aber gut, es wäre ja auch ziemlich gewöhnungsbedürftig, wenn man Godot ganz aus seinem Leben entfernen müsste, gell.</p>
<p>Gestern wartete ich auch über eine Stunde auf den Menschen, der mir die Satellitenschüssel aufs Dach bauen sollte. Aber er kam immerhin, und DSDS ist gerettet, obwohl wir da durchaus noch ein Bisschen Zeit gehabt hätten! Bevor er kam, kam allerdings jemand anders. Den hätte ich fast gefragt, ob er sein Pferd suchte, habe ich aber zum Glück nicht. Es war ein Handwerker, der sich im Haus geirrt hatte und irgendwo Mückennetze anbringen sollte. Er war sehr nett übrigens.</p>
<p>Was das Pferd damit zu tun hat? Nun ja, neben unserem Haus ist eine Koppel mit Pferden. Wir saßen also vorgestern auf unserer neuen Terrasse beim Kaffee trinken mit Freunden und auf einmal sah ich ein Pferd zwischen den Weinreben hinter unserem Haus. Und dachte, da stimmt jetzt irgendwas nicht. Ach ja, die Pferde waren ausgebrochen! Das war wiederum sehr lustig, denn die liefen überall herum, zwischen den Weinreben, den Olivenbäumen, den Grapefruit- und Mandarinenbäumen, liefen an unserem Auto vorbei und faszinierten sowohl Mensch als auch Katz (Blacky war besonders interessiert am Geschehen &#8220;Mensch läuft mit wedelnden Armen hinter Pferden her&#8221;). Und den nächsten Morgen war das weiße Pferd weg!</p>
<p>Und damit ihr mir nicht wieder unterstellt, ich halluziniere, lade ich auch gleich ein paar Fotos dazu hoch! Und wünsche euch noch einen schönen Tag.</p>
<p><img class="aligncenter" title="Pferde entlaufen!" src="http://www.ungeschminkt.martinablair.de/images/2010_11_02_pferdeentlaufen1.jpg" alt="" width="450" height="338" /></p>
<p><img class="aligncenter" title="Pferde entlaufen!" src="http://www.ungeschminkt.martinablair.de/images/2010_11_02_pferdeentlaufen2.jpg" alt="" width="347" height="450" /><img class="aligncenter" title="Pferde entlaufen" src="http://www.ungeschminkt.martinablair.de/images/2010_11_02_pferdeentlaufen3.jpg" alt="" width="345" height="450" /></p>
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		<title>Paros</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 06:40:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[leben]]></category>
		<category><![CDATA[Paros]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Man nehme
41 Jahre
und teile sie durch</p>
<p>2 Jahre Afrika
7 Jahre England
3 Jahre Japan
15 Jahre Deutschland.</p>
<p>Was ergibt das?</p>
<p>Richtig, Paros.</p>
<p>Wurzeln, endlich Wurzeln.
Eine Vergangenheit vor Ort.</p>
<p>Licht,
Wärme und
Geborgenheit.</p>
<p>Familie.</p>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Man nehme<br />
41 Jahre<br />
und teile sie durch</p>
<p>2 Jahre Afrika<br />
7 Jahre England<br />
3 Jahre Japan<br />
15 Jahre Deutschland.</p>
<p>Was ergibt das?</p>
<p>Richtig, Paros.</p>
<p>Wurzeln, endlich Wurzeln.<br />
Eine Vergangenheit vor Ort.</p>
<p>Licht,<br />
Wärme und<br />
Geborgenheit.</p>
<p>Familie.</p>
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		<title>Leben</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 06:30:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[leben]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Schöne Augenblicke
die sich nicht
festhalten lassen
aber ausstrahlen
auf den nächsten
so dass
möglichst viele
davon
sich überschneiden
wie in der
Mengenlehre.</p>
<p>Das könnte
Erfüllung
sein.</p>
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schöne Augenblicke<br />
die sich nicht<br />
festhalten lassen<br />
aber ausstrahlen<br />
auf den nächsten<br />
so dass<br />
möglichst viele<br />
davon<br />
sich überschneiden<br />
wie in der<br />
Mengenlehre.</p>
<p>Das könnte<br />
Erfüllung<br />
sein.</p>
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		<title>Morgenlicht&#8230;</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 10:36:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martina</dc:creator>
				<category><![CDATA[leben]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Ich bin dankbar</p>
<p>Für meine Augen, die mir erlauben,
am Morgen die Schönheit der Kykladen
zu genießen:
die Sonnenstrahlen, die sich lieblich
durch die Feigenbäume brechen
und dem Oleander eine besondere Farbe verleihen
sowie die Inselketten am Horizont,
für die ich lebe;</p>
<p>Für meinen Geruchsinn,
der das ganze dreidimensional macht
und meine Ohren, die mich Musik hören lassen,
welche wiederum Gefühle auslöst,
die manchmal dunkel, aber auch schön [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin dankbar</p>
<p>Für meine Augen, die mir erlauben,<br />
am Morgen die Schönheit der Kykladen<br />
zu genießen:<br />
die Sonnenstrahlen, die sich lieblich<br />
durch die Feigenbäume brechen<br />
und dem Oleander eine besondere Farbe verleihen<br />
sowie die Inselketten am Horizont,<br />
für die ich lebe;</p>
<p>Für meinen Geruchsinn,<br />
der das ganze dreidimensional macht<br />
und meine Ohren, die mich Musik hören lassen,<br />
welche wiederum Gefühle auslöst,<br />
die manchmal dunkel, aber auch schön sein können;</p>
<p>Und auch für meinen funktionierenden Körper,<br />
der mir ein gesundes, schönes und lebendiges Kind<br />
geschenkt hat<br />
und mir gestattet,<br />
den Alltag zu bewältigen,<br />
sowie meinen Geist, mit dem ich lesen und schreiben kann<br />
und meinen Humor,<br />
an dem ich noch feilen könnte,<br />
um mir manche Begegnungen zu erleichtern;</p>
<p>Und andere, die prickeln oder mir Freude bringen<br />
und mich auffangen,<br />
wenn ich unten bin,<br />
aber ich wiederhole mich,<br />
und so will ich mich auch<br />
schon wieder von euch verabschieden,<br />
und mich in einen neuen Tag stürzen,<br />
der mir geschenkt wurde,<br />
um im Hier und Jetzt<br />
das Beste draus zu machen,<br />
denn es könnte sich morgen<br />
schon wieder alles geändert haben.</p>
<p>&#8230;denn schöner wirst du nie sein.</p>
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		<item>
		<title>Abschied</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Aug 2010 06:58:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[einsamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[leben]]></category>
		<category><![CDATA[Paros]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>&#8220;Reisende soll man nicht aufhalten&#8221; wurde mir gestern gesagt. Ich wehrte mich dagegen, ich wollte so gern festhalten an altem, Bekannten. Aber es stimmt, das ist mir letzte Nacht klar geworden.</p>
<p>Es tut weh, aber ich spüre heute auch eine gewisse Freiheit, Aufbruchstimmung liegt in der Luft. Ich bin frei, ich bin selbständig, ich bin finanziell [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Reisende soll man nicht aufhalten&#8221; wurde mir gestern gesagt. Ich wehrte mich dagegen, ich wollte so gern festhalten an altem, Bekannten. Aber es stimmt, das ist mir letzte Nacht klar geworden.</p>
<p>Es tut weh, aber ich spüre heute auch eine gewisse Freiheit, Aufbruchstimmung liegt in der Luft. Ich bin frei, ich bin selbständig, ich bin finanziell unabhängig, ich kann gehen wohin ich möchte, und trotzdem werde ich mich für Paros entscheiden.</p>
<p>Auf Paros bin ich tief gefallen und doch auf die Füße zurück; ich habe gelebt, geliebt, geboren, gelitten und geweint, und solch einem treuen Freund kehrt man nicht den Rücken zu.</p>
<p>Wenn man Türen schließt, öffnen sich auch wieder neue, auch so ein Spruch, an dem viel dran ist. Vielleicht ist es einfach Zeit für einen Wandel. Einen Neuanfang. Mal wieder auf die Füße fallen und sich weiterentwickeln, in Richtung Zukunft, durch das Heute.</p>
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		<item>
		<title>&#8220;Dein Kind ist ein Traum&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 05 May 2010 08:54:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martina</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Heutzutage]]></category>
		<category><![CDATA[depressionen]]></category>
		<category><![CDATA[fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[leben]]></category>
		<category><![CDATA[Lydia]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>&#8220;Dein Kind ist ein Traum&#8221;, sagte mir einer der Filmcrew am Wochenende.</p>
<p>Ein Traum, der sich für mich fast ausgeträumt hätte, als ich nach langem Drehtag am Sonntag von Naoussa Richtung Parikia fuhr. Fast wäre nämlich ein quietschblauer und tiefergelegter Scheiß-BMW frontal mit mir zusammengestoßen. Auf einer Strecke von ca. 100m vor mir hatte er bei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Dein Kind ist ein Traum&#8221;, sagte mir einer der Filmcrew am Wochenende.</p>
<p>Ein Traum, der sich für mich fast ausgeträumt hätte, als ich nach langem Drehtag am Sonntag von Naoussa Richtung Parikia fuhr. Fast wäre nämlich ein quietschblauer und tiefergelegter Scheiß-BMW frontal mit mir zusammengestoßen. Auf einer Strecke von ca. 100m vor mir hatte er bei überhöhter Temperatur komplett die Kontrolle verloren und konnte nur knapp vor mir das Steuer nochmal herumreißen. Ich hatte eine Vollbremsung hingelegt und stand da wie das Kaninchen in der Falle, starrte elendig lange Zehntelsekunden lang auf die Straße vor mir in der ungläubigen Annahme, dass es für mich gleich vorbei sein würde, da ich keine Chance hatte, auszuweichen.</p>
<p>Ich bin für zwangskastrieren. &#8220;Total krass&#8221; das Urteil der Filmcrew, die im Auto hinter mir waren (aber zum Glück genug Abstand hatten).</p>
<p>Da wird dann alles andere irgendwie unwichtig. Wie man im Fernsehen nun rüberkommen wird, ob Leute kommen oder die Saison ausfällt und wir hungern müssen &#8211; das wird irgendwie schon weitergehen.</p>
<p>Hauptsache, ich kann mein Kind weiter aufwachsen sehen, egal wie, egal wo.</p>
]]></content:encoded>
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