6.30h: Aufstehen. Das Kind versorgen, Katzen füttern, mich selbst anziehen und so,
7.40h zur Schule fahren (5min für 8km, 10min für die letzten 2 km).
8.10h nach der Post Hunde spazieren führen.
8.45h nach Hause fahren,
9.00h frühstücken, Waschmaschine anschmeißen, arbeiten. Hausarbeit? Später.
Ein paar hektische und sehr schnell verstreichende Stunden später steht das Kind
14.00h wieder vor der Tür. Schnell überlegen. Kind vorm Fernseher parken, um etwas Hausarbeit zu schaffen? Ein Seitenblick fällt auf den Fernseher. Dort hat das Kind inzwischen schon Herzchen im Staub gezeichnet. Das bringt mich auf eine Idee. Mit dem Kind malen, das wär doch was. Ok, wir bauen den Küchentisch zum Künstlerparadies um. 2 schöne Stunden später – Hausarbeit, wer braucht denn die? – müssen wir uns
16.00h ballettfertig machen. Also das Kind jedenfalls. Dabei haben wir vergessen zu essen, also noch schnell
16.10h ne Stulle schmieren (und die Wäsche aufhängen).
16.30h auf zum Ballett. Erst noch
16.35h ne CD von einem Hotel abholen, da sind Fotos drauf und das ist meine Arbeit für die nächsten 2 Vormittage. Auf dem Weg noch
16.40h tanken, 48 Euro voll, damit komme ich etwa 450km weit.
16.55h das Kind beim Ballett abliefern, 72 Euro für eineinhalb (na ja…) Monate zahlen, während der Ballettstunde nochmal die Hunde spazieren führen. Zeit für mich, wie schön. Dann schnell
17.45h zur Bank, der Automat gibt noch was her,
17.55h Souvlaki, unser Abendessen, kaufen und ab um
18.00h die Kinder abholen. Mit denen zur Freundin, der Mutter von Lydias Freundin, denn sie hat ein Problem mit ihrem PC und mich gebeten, mal nachzuschauen. So sitze ich
18.35h da bis kurz vor Lydias Schlafenszeit, der PC ist in katastrophalem Zustand und so schnell nicht in Ordnung zu bringen, mit dem wenigen, was ich weiß (ein Virusprogramm installieren und dergleichen) kann ich es schon aber es braucht Zeit. Nett wie ich bin schlage ich
19.35h vor, morgen Nachmittag nochmal vorbeizukommen.
19.45h ab nach Hause, dort warten schon wieder hungrige Katzen und ja, die Hunde sind auch schon ne Stunde über ihrer Essenszeit. Zwischendurch nochmal
20.05h und 20.20h 2 von heute gefühlten 100 Telefonaten führen – warum klingelt das Telefon immer im ungünstigsten Moment? Immer, wenn ich grad was tue und *eigentlich* keine Zeit habe. Nun ist es also
20.40h, das Kind ist (zu spät) im Bett und ich bin platt. Eigentlich wollte ich noch 2 Stunden am PC sitzen, schon mal vorarbeiten für morgen, aber dann klingelt wieder
20.55h das Telefon. Ich hab die Nase voll, stöpsel alles aus, beschließe ins Bett zu gehen. Lesen. Schön, es kann mich keiner mehr erreichen. Um die Herzchen im Staub kümmere ich mich morgen… vielleicht. Da ich aber ja bekanntermaßen mutmaßliche Alkoholikerin bin, weil ich mal Staub unterm Sofa hatte, und mein Ruf eh ruiniert ist, kann ich also jetzt, um
21.45h, nachdem ich dieses geschrieben habe, guten Gewissens ins Koma fallen, bis es um 6.30h wieder losgeht….
Gute Nacht!
PS Dieser Artikel ist Andrea H. gewidmet!









Mir wird schlecht davon:))